17. Dezember 2018

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Pausen

„Hey, du störst mich gerade bei meiner Viertelstunde Powernapping, bist du wahnsinnig…!“ So meldet sich mein Kollege am anderen Ende des Diensttelefons.

Zuerst bin ich etwas neidisch. Aber dann denke ich mir: „Recht hat er!“ Ohne diese Pausen, diese kleinen Unterbrechungen geht´s nicht. Das sagen schließlich auch die Fachleute: „Mein Hirn braucht Auszeiten. Das macht mich kreativer und produktiver!“

Ich bilde mir aber immer wieder ein, dass ich mir keine Pause leisten kann. Schließlich muss ich die ohnehin schon knappe Zeit optimal nutzen…

Immer in Betrieb – wie in einem Hamsterrad, von einem zum anderen …

Ich weiß das ja alles und tausend Bücher sind darüber geschrieben worden: Wer viel arbeitet sollte, auch viel auf Pausen achten.

Aber es ist nicht immer leicht, aus dieser Tretmühle rauszukommen.

Da braucht´s oft einen Ruck, eine bewusste Entscheidung, die Arbeit einmal für eine kurze Zeit liegen zu lassen.

Wenn ich es selbst nicht schaffe, helfen mir dabei manchmal nette Kollegen, die mich einfach zum Mittagessen oder zur Kaffeepause mitnehmen.

Da gibt´s doch diesen genialen Spruch:
„Manchmal sollte man weder mit noch gegen den Strom schwimmen, sondern einfach mal aus dem Fluss klettern, sich ans Ufer setzen und eine Pause machen…“

Thomas Schrollinger
Referent für Pastorale Konzeption und Innovation im Bistum Eichstätt
Bistum Eichstätt